Gestern war es mal wieder so weit, dass wir einen Abend zu zweit unterwegs waren. Meine Mutter passte auf die zwei Kurzen auf und so hatten wir erst einmal die Gelegenheit, Kleinigkeiten zu erledigen, die im Alltag völlig unter den Tisch fallen. In unserem Keller hat sich in den letzten Wochen … und … Monaten … einiges an Altglas und Leergut angestaut, das wir erst einmal wegbringen mussten. Es war sogar so viel, dass wir mit beiden Autos fahren mussten … Und dann hatte der Altglascontainer auch noch wegen Überfüllung beinahe geschlossen.
In einem erledigten wir unseren Wocheneinkauf im Supermarkt. Anja hat unter anderem Grünkern gekauft, womit wir noch nie gekocht haben. Ich bin gespannt, wie es schmeckt. Wir haben in letzter Zeit für unser Mittagessen häufig Mandelmilch anstelle von H-Milch verwendet, allerdings war die, die es im Supermarkt gab, ziemlich teuer. (2,49€ für 1l) Daher versuche ich mich diese Woche mal daran, selbst welche herzustellen.
War ja klar, dass ich am Ende mal wieder vergessen habe, unseren Pfandbon einzulösen. Naja, dann dürfen wir uns nächstes Mal über einen günstigen Einkauf freuen 😉

Anschließend hatte ich uns Karten für den neuen Schweighöfer-Film „Der Nanny“ reserviert. Wir waren schon etwas früher in Aachen und holten uns erst einmal jeder eine Packung Popcorn. Nichts geht über Kino-Popcorn! Das gehört jedes Mal fest zum Besuch dazu. Nach einer halben Stunde Werbung fing der Film dann an.
Matthias Schweighöfer spielt einen Geschäftsmann und alleinerziehenden Vater von zwei Kindern. Er sucht eine neue Nanny, da seine Kinder wahre Monster sind und es niemand lange mit ihnen aushält. Außerdem ist er gerade dabei, eine Wohnkolonie abreißen zu lassen, um dort neu zu bauen. Als einer der Bewohner bei ihm aufschlägt, um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, versteht er ihn falsch und stellt ihn kurzerhand als neue Nanny ein. Den Rest der Geschichte kann man sich denken 🙂 Ein typischer Schweighöfer-Film, konstant okay, aber nicht überraschend. Einzig kommt der Film ohne Liebesgeschichte aus.
Anja hat der Film nicht so gut gefallen, für sie passt Matthias Schweighöfer nicht in eine Schauspielrolle als Vater. Außerdem haben ihrer Meinung nach alle relativ künstlich und unnatürlich gespielt. Wir beide fanden „Gollum“ (die Schweighöfer-Gucker wissen wohl, wen wir meinen), den Schauspieler mit dem markanten Gesicht, am besten.

So war ein wohltuender Abend beendet, als wir wieder in’s Parkhaus kamen. Diesmal muss der Beitrag ohne Bilder auskommen, wir haben überhaupt nicht daran gedacht und jeden Moment genossen 🙂