Nachdem wir jetzt einige Zeit nicht mehr nennenswert zu zweit unterwegs waren, war es Donnerstag wieder so weit. Die Kinder waren über Nacht bei Oma und Opa und wir fuhren mit unseren Nachbarn Felix & Yvonne nach Köln.

Die Idee zusammen wegzufahren, kam Yvonne  und mir spontan eines vormittags, letzte Woche. Eigentlich wollten wir dann zusammen direkt in einem der Hotels im Phantasialand übernachten. Das haben Alex und ich vor 2,5 Jahren schon einmal gemacht und es war sehr toll und erholsam und das Frühstück war soooo lecker und abwechslungsreich. Jedoch kostete eine Übernachtung im Doppelzimmer 135€ plus 15€ pro Person fürs Frühstück. Das war uns für eine Nacht einfach zu teuer. Hinzu kommt ja auch noch der Parkeintritt. Das war ja dann schon fast so teuer, wie eine Woche CenterParks.

Da Alex und ich gute Erfahrungen mit dem Aufenthalt in Jugendherbergen haben, haben wir uns dann für eine Übernachtung in der Jugendherberge Köln- Deutz entschieden. Diese gehört zu VI+ und ist ähnlich ausgestattet wie ein Hotel.

Am Donnerstag Nachmittag ging es dann endlich los. Diesem Tag fieberten wir vier schon Tage vorher entgegen. Doch was war das denn? Stau. Natürlich. Hinter der Autobahnausfahrt standen wir nun im Feierabendverkehr – vor – Feiertag. Oh man. Es ging nur im Schneckentempo voran. Irgendwann dachten wir wir wären unglaublich schlau, wenn wir von der proppevollen Hauptstraße links abbiegen und einfach davonbrausen. Gesagt, getan….Bis wir plötzlich an einer kleinen Kreuzung vor dem „Durchfahrt verboten – Schild“ standen. Mhhh. Ok, dann eben kurz nach links fahren und an der nächsten Kreuzung nach rechts. Ahhhh auch „Durchfahrt verboten“. Überall Durchfahrt verboten, nur nicht auf der Straße wo wir auf keinen Fall nochmal hin zurück wollten – die proppevolle Hauptstraße. Grrrrr. Uns blieb keine andere Wahl. So standen wir wieder da. Gefühlte 5 Stunden später erreichten wir dann doch die Jugendherberge in Deutz auf der anderen Rheinseite.

Schnell einchecken. Koffer und Taschen ins Zimmer schleudern. Lippenstift auffrischen und los gings zur nächstgelegensten Straßenbahnhaltestelle, denn mittlerweile war es 17 Uhr und um 17:30 Uhr hatten wir einen Tisch zum Pizza essen reserviert, um noch die Pizza- Happy- Hour mitzubekommen. Pizza für 4€, riesig und lecker. In diesem Restaurant, naja, eher Studentenbude am Zülpicher Platz, haben wir einige Male gegessen, als ich noch in Köln wohnte, von daher war es gewissermaßen eine Reise in die Vergangenheit.

Anschließend machten wir uns mit einem Wegbier, Weghugo und Wegschokolade zu Fuß in die Innenstadt. Man kamen wir uns mit der riesen Hugoflasche in der Hand, aus der wir abwechselnd tranken, asozial vor :D.

Wir machten Halt in verschiedenen Brauhäusern und genossen den Abend ohne Kindergeschrei. Jedenfalls keines, um das wir uns kümmern mussten.

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Als Highlight präsentierte sich uns der Kölner Dom dann neben einem wunderbaren Mond.

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Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück in’s Phantasialand. Es war total ungewohnt, dort ohne Kinder zu sein, denn die letzten beiden Male waren Jan und Tom mit dabei. Jeder konnte auf die Attraktionen gehen, die ihm gefielen und ich besuchte mit Alex und Felix alle Achterbahnen. Sehr zu empfehlen ist die neue Wasserbahn („Chiapas“) mit der angeblich steilsten Abfahrt Europas und dem definitiv einprägsamsten Soundtrack. Da blieb niemand trocken. 🙂

 

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Leicht gerädert vom Vorabend und Phantasialand- Leckereichen vollgefuttert, fuhren wir schon am späten Nachmittag wieder nach Hause. Es war definitiv noch einmal ein toller Abend/Tag, der wiederholt wird.