Hallo ihr Lieben,

da ich aus der Zeit vor meiner zweiten Elternzeit noch so viel Resturlaub habe und diesen jetzt verbraten muss, habe ich also seit dieser Woche frei und muss erst im April wieder arbeiten gehen. Luxus :).

Aaaber was anfangen mit der freien Zeit? Die Kids sind weiterhin bei der Tagesmutter, die meisten Menschen, die ich kenne und mag sind arbeiten oder anders beschäftigt und für Gartenarbeit, die eigentlich dringend notwendig wäre ist es Jahreszeiten technisch noch zu früh.

Ausschlafen ist auch nicht angesagt, da ja morgens die Kinder fertig gemacht werden müssen, denn diese verlassen um 7:15 Uhr zusammen mit Alex das Haus. Danach war ich erstmal ausgiebig duschen und saß bereits um 8:00 Uhr mit einem sauleckeren Nespresso Milchcafe mit Haselnussflavour auf der Couch und guckte was Fernsehen.

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Um diese Uhrzeit konnte man sich die Sendungen ja wenigstens noch halbwegs antun. Also guckte ich Nachrichten, GZSZ und Unter Uns, stellte zwischen durch eine Maschine Wäsche an und vertrieb mir so die Zeit bis meine liebe Nachbarin kam. Wir wollten erstmal zusammen den Wocheneinkauf erledigen, der bei uns wegen einer kleinen Leseveranstaltung am Wochenende etwas größer ausfiel diesmal.

Wieder zurück Zuhause flätzten wir uns auf die Couch und schauten aus der  Amazon Prime Instant Video Videothek den Film In meinem Himmel, ein Drama über ein ermordetes Mädchen, dass aus ihrer Sicht die Vorkommnisse schildert, die passiert sind und in der Gegenwart passieren. Zwischenzeitlich aßen wir noch zusammen zu Mittag.

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Gegen 15 Uhr legte ich mich zum Mittagsschläfchen hin, denn meine Nächte sind meist kurz mit 4 Stunden Schlaf, aber ich komm einfach oft nicht früher als 1-2 Uhr ins Bett. Ich schlief allen Ernstes 2 Stunden, obwohl ich mir nen Wecker für 15:30 Uhr gestellt hatte. Boah nee!

Kurz darauf kamen auch schon Alex und die Kids nach Hause. Wir aßen zu Abend. Jan und ich teilten uns noch die Reste vom Mittagessen. Er ist so zuckersüß: „Mama, danke, dass du mit mir das Essen geteilt hast. Das war sehr lieb von dir und es schmeckt mir so gut. Ich gebe dem Tom auch was von den Kartoffeln ab. Das ist wie beim Sankt Martin, ich bin der Sankt Martin und der Tom ist der Bettler.“ Wie erwachsen und höflich er sich ausdrückt, ist immer wieder staunend und lustig anzuhören. Bin verliebt, obwohl Oma meint das hätte er sicher nicht von mir. Grummel.

Abends war ich dann mit meinen Eltern verabredet. Wir hatten ein paar Tage vorher noch Karten für das Hörspielprogramm von Bastian Pastewka in der Stadthalle bekommen. Er erzählte mit vier weiteren Bühnendarstellern einen 40er Jahre Radiokrimi mit damals üblichen Geräuschrequisiten.

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Es war wirklich ein gelungener Abend. Das Bühnenprogramm gefiel uns total gut und es war obwohl es eigentlich ein Krimi-Live-Hörspiel war, fast durchgängig auch lustig.

So es ist mal wieder spät geworden, die Uhr zeigt 1:04 Uhr. Gute Nacht.

P.S.: Wer Lust und auch Zeit hat, darf sich gerne melden, zwecks gemeinsamen Zeittotschlagens ;).