Es ist geschafft und wir wünschen euch ein frohes neues Jahr! Das Jahr 2015 haben wir hinter uns gebracht – ein Jahr, das für uns ziemlich „ereignisreich“ war. In vielerlei Hinsicht. Wir haben festgestellt, dass es mit zwei Kindern ganz schön anstrengend sein kann, wenn beide Eltern arbeiten gehen. Uns ist bewusst geworden, wie wichtig Familie und Freunde sind. Die Kinder haben viele neue Dinge gelernt. Und wir kennen nun viele Schimpfwörter aus dem Kindergarten! 😉

Wir möchten euch nun gerne erzählen, wie wir Weihnachten verbracht haben, wie wir Silvester gefeiert haben und warum ich mit Jan alleine in einen Kurzurlaub gefahren bin.

An Heiligabend – oje, wir lange das schon her ist! – waren die Kinder den ganzen Tag über sehr aufgeregt. Auch Tom bekommt das ja langsam ziemlich gut mit. So kam es auch, dass beide keinen Mittagsschlaf machen wollten (zumindest Tom kommt eigentlich nicht ohne aus). Also fuhren wir mit zwei müden, überdrehten Kinder in die Kindermesse bei uns. Die ist um halb drei und dauert nur ca. eine halbe Stunde. Im Anschluss musste ich mit den Jungs eine Runde Auto fahren, damit sie zumindest ein bisschen schlafen und den Abend einigermaßen miterleben konnten 😉 In der Zwischenzeit konnte das „Christkind“ kommen.

 
Das "Christkind" war da!

 
Wir kamen fast zeitgleich mit meiner Mutter, ihrem Freund und meiner Schwester nach Hause zurück, die mit uns feierten. Da ich aus meiner Kindheit noch weiß, wie schlimm es sein kann, wenn man erst essen muss und erst dann die Geschenke bekommt, gab es schon vorher Bescherung.

 
Tom packt Geschenke aus

 
Beide Jungs haben sich ganz doll über ihre Geschenke gefreut – Tom hatte aber irgendwann so einen schlimmen Hunger, dass er ein Geschenk eingepackt liegen ließ und sich alleine (!) an den Essenstisch setze. Es war bereits alles für Raclette gedeckt und so aß er rohen Mais, Salami und geriebenen Käse. Na dann, guten Appetit! 🙂 Der Abend war danach noch ganz toll.
Die Weihnachtstage verbrachten wir mit Besuchen bei den (Ur-)Omas und (Ur-)Opas. Auch wenn es ganz schön stressig mit den Kindern ist – ich finde es schön, die ganze Familie um sich zu haben. Trotzdem merkte man am Ende des zweiten Weihnachtstages, dass die Kinder keine Lust mehr haben.

Am „dritten Weihnachtstag“ hatten Anja und ich einen freien Abend. Die Kinder schliefen bei Anjas Eltern und wir konnten zu einer Veranstaltung fahren, die schon Traditionscharakter hat. Bereits seit der Abiturzeit feiern wir in meinem Freundeskreis zusammen Weihnachten. Besonderes Highlight ist das alljährliche „Schrottwichteln“. Dieses Jahr „ergatterten“ wir eine CD mit den 25 besten Knobel- und Würfelspielen für PC (kompatibel u.a. mit Windows XP) sowie eine graue Vase.

Leider wurde die Erkältung, die Anja schon einige Tage hatte, nun stärker, sodass wir in den folgenden Tagen weniger aus dem Haus gingen (höchstens mal für einen kleinen Spaziergang) und Anja sogar krank geschrieben wurde.

 
Tom geht spazieren

 
An Silvester fuhr ich mit den Kindern über Nacht zu Freunden, die eine dreijährige Tochter haben, um mit ihnen zu feiern. Leider war Jan wieder ziemlich aufgedreht und ging erst spät ins Bett. Das war ganz schön anstrengend. Trotzdem hatten wir natürlich einen tollen Abend.

In der letzten Zeit gibt es leider immer wieder schwierige Situationen mit Jan. Wir haben aber das Gefühl, dass es mit einem von uns alleine sehr gut klappt. Daher schlug Anja vor, dass ich doch kurzfristig mit Jan über eine Nacht wegfahren solle. Also fuhren wir von gestern bis heute in die Jugendherberge nach Bonn. Vielleicht erinnert ihr euch, das war die Jugendherberge, wo wir erst im Oktober waren und wo es leider überhaupt nicht gut geklappt hat mit den Kindern. Es war wirklich sehr ereignisreich. Auf Wunsch von Jan unternahmen wir samstags fast genau die gleichen Sachen, die wir beim letzten Aufenthalt auch unternommen hatten. Zunächst fuhren wir zum Sea Life und beobachteten die Fische (Jan mag die Haie ganz besonders). Es war interessant, denn beim letzten Besuch huschten beide Kinder nur durch und wir waren zumindest mit den ersten Räumen recht schnell fertig. Nun wollte Jan alle Tiere ganz genau sehen und beobachten. Allein im ersten Raum verbrachten wir bestimmt 20 Minuten.
Im Anschluss (nach einer kleinen Stärkung) fuhren wir zum Drachenfels. Nun fuhren wir jedoch nicht nach ganz oben mit der Zahnradbahn, sondern nur auf die mittlere Station. Dort gibt es nämlich die Nibelungenhalle (auf dem Drachenfels hat ja der Legende nach Siegfried den Drachen Fafnir getötet), in der das „originale“ Schwert von Siegfried ausgestellt war. Für unseren Ritter-Fan Jan natürlich genau das richtige und reiner Zufall, denn das wusste ich gar nicht. 😀 Im Anschluss ging es durch eine schön gemachte „Drachenhöhle“ zu einem großen Drachen aus Stein. Das Highlight war dann ein Reptilienzoo, in dem wir Krokodile, Schlangen und Echsen betrachten konnten. Da wir selber eine Schlange als Haustier halten (eine [ungiftige] Kornnatter), hat Jan glücklicherweise keine Angst und war sehr interessiert. Auch hier hatten wir Glück und waren zu diesem Zeitpunkt die einzigen Besucher, weshalb sich der Tierpfleger sehr viel Zeit für uns nahm und uns zugucken ließ, als er die Terrarien öffnete, um die Tiere zu duschen.
Kurz vor Ladenschluss fuhren wir noch in den Haribo-Shop in der Bonner Innenstadt, um ein paar Kleinigkeiten mit nach Hause zu nehmen 😉
Wir ließen den Abend dann gemütlich in der Jugendherberge ausklingen und spielten Schnappt Hubi, Jans aktuelles Lieblingsspiel, das er zu Weihnachten bekommen hat. Guckt es euch mal an, es macht auch uns Erwachsenen großen Spaß!
Heute reisten wir dann gleich nach dem Frühstück ab und fuhren in ein Spaßbad. Jan hatte viel Spaß und ich glaube, er hat die Zeit zu zweit total genossen.

Morgen gibt es übrigens noch eine kleine Ankündigung, die den Blog betrifft 😉 Wir wünschen euch noch einen schönen Abend!