Hallo ihr Lieben,

dieses Jahr waren wir – zum ersten Mal, seit wir uns kennen – nicht im Urlaub. Eigentlich ist es für Anja und mich immer wichtig, aber es war durch den Urlaub, den wir uns für die Eingewöhnung im Kindergarten nehmen mussten einfach nicht möglich.
Daher entschieden wir uns vor einigen Wochen, zumindest noch ein Wochenende wegzufahren. In den letzten Jahren sind wir meist mit Anjas Eltern ein- bis zweimal in eine Jugendherberge gefahren und so entschieden wir uns auch diesmal wieder dafür. Wir wollten nicht allzu weit weg und ein Kollege empfahl mir die Jugendherberge in Bonn, da man von dort aus wohl recht schnell viele Ziele erreichen könne. Da die Kinder bis inkl. drei Jahre noch frei sind, zahlten wir rund 140€ für Übernachtung, Frühstück und Abendessen.
Wir werden diese Woche noch einen separaten Beitrag über die Jugendherberge schreiben, daher werde ich eher auf unser Wochenende eingehen.

Freitagmittag kamen wir in Bonn an und machten uns mit dem Bus auf den Weg in die Bonner Innenstadt.

 
Bushaltestelle "Jugendherberge"

 
Für die Jungs gab es einiges zu gucken. Irgendwie komisch, oder? Wir fahren immer mit dem Auto und so ist die Busfahrt ein kleines Spektakel. Angekommen in Bonn guckten wir uns einfach mal um. Anja war während ihrer Ausbildung in Köln desöfteren dort, aber ich kannte die Stadt im Prinzip gar nicht.
Wir kamen vorbei am alten Rathaus.

 
Das alte Rathaus in Bonn

 

Danach kamen wir an einem Musikgeschäft vorbei, das ich leider nicht fotografiert habe, denn Jan war sehr beeindruckt von den ausgestellten Instrumenten. Saxophon, Posaune, Trompete, Klarinette, … Er ist wirklich sehr fit, was Musik und Instrumente angeht. Daher haben wir ihn auch schon für die musikalische Früherziehung im Januar angemeldet.
Schließlich gingen wir am Rhein spazieren.

 
Rheinbrücke in Bonn

Anja guckt konzentriert

Rheinufer

 
… und es ist Herbst in NRW!

 
Laub

Laub

 
Jan ist den ganzen Nachmittag über viel gelaufen.

 
Familiewitz am Rheinufer

Familiewitz am Rheinufer

 
Da es bereits um 18 Uhr Abendessen in der Jugendherberge gab, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Leider ließ die Linie 600 fast eine Stunde auf sich warten, obwohl sie eigentlich alle zwanzig Minuten hätte kommen sollen. Das war echt ärgerlich, vor allem, weil man ja immer gut aufpassen musste, dass die Kinder nicht auf die Hauptstraße liefen …

Eigentlich hatten Anja und ich noch geplant, dass wir die Kinder in’s Bett bringen und es uns noch im Aufenthaltsbereich gemütlich machen. Je nachdem auch mit Jan. Doch es zeichnete sich schon recht früh ab, dass daraus nichts werden würde. Die Jungs flippten durch die Jugendherberge, öffneten fremde Zimmertüren und liefen zwischen Tischen hin und her. Auch eine kleine „Nachtwanderung“ durch den direkt hinter der Jugendherberge gelegenen Wald war nach wenigen Minuten zu Ende, da Jan Angst hatte …
Als wir danach in’s Zimmer gingen, benahmen sich Jan und Tom leider total daneben und taten das Gegenteil von dem, was wir sagten. So kam es, dass wir schon um halb acht im Bett waren.

 

*****

 
Nach der anstrengenden Nacht – Anja schlief bei Jan und Tom bei mir im Bett – hatten wir uns für den Samstag zwei Ziele gesetzt: Sea Life und Drachenfels.

Schon kurz nach Öffnung kamen wir am Sea Life Königswinter an. Wir waren ja bereits im Berlin Dungeon, was zur gleichen Kette gehört (wie auch Legoland und Madame Tussauds) und waren davon sehr begeistert. Daher waren wir sehr gespannt und freuten uns. Wir wurden nicht enttäuscht!

 
Sea Life Königswinter

Sea Life Königswinter

Sea Life Königswinter

 
In einem kleinen Wasserbecken durfte man ganz vorsichtig einen Seestern streicheln. Das hat sich echt lustig angefühlt! Jan hat sich sogar getraut 🙂

 
Sea Life Königswinter

Sea Life Königswinter

 
Auch sonst gab es viele verschiedene Meereslebewesen zu beobachten, die in den thematisch unterteilten Räumen toll dargestellt waren.

 
Sea Life Königswinter

 
Kleine Fische …

 
Sea Life Königswinter

 
… große Fische …

 
Sea Life Königswinter

 
… Krabben …

 
Sea Life Königswinter

 
… und ganz bizarre Lebewesen.

 
Sea Life Königswinter

 
Die meisten Aquarien waren sehr farbenfroh gestaltet.

 
Sea Life Königswinter

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Zwei begeisterte Kinder, die zumindest mal einen Moment nicht gequengelt haben.

 
Sea Life Königswinter

 
Die Highlights waren die Röhre, durch die man gehen konnte …

 
Sea Life Königswinter

 
… und ein Becken, in dem ein riesen Rochen geschwommen ist 🙂

 
Sea Life Königswinter

Sea Life Königswinter

 
Im Anschluss aßen wir dort im Restaurant, wo es auch einen coolen Lego-Spieltisch gab.

 
Lego-Spieltisch im Sea Life Königswinter

 
Der Besuch im Sea Life hat uns allen wirklich gut gefallen.

Gleich im Anschluss ging es dann zum „Drachenfels“. Der kommt in der Nibelungensage vor. Angeblich hat Siegfried dort den bösen Drachen getötet und in dessen Blut gebadet. Für unseren kleinen Ritter Jan natürlich genau das Richtige 🙂 Er war immer auf der Suche nach der Stelle, wo sich vielleicht doch noch ein Drache versteckt haben könnte …

 
"Vorsicht, Drache"-Schild am Drachenfels

 
Zunächst fuhren wir mit der Zahnradbahn nach oben. Das war für die zwei Jungs ein tolles Erlebnis!

 
Zahnradbahn am Drachenfels

Zahnradbahn am Drachenfels

Zahnradbahn am Drachenfels

 
Oben angekommen bot sich ein toller Ausblick, auch wenn es sehr neblig war.

 
Ausblick vom Drachenfels

Ausblick vom Drachenfels

 
Oben gibt es eine alte Ruine …

 
Ruine auf dem Drachenfels

 
… die von Jan erst einmal ausgiebig erkundet wurde.

 
Ruine auf dem Drachenfels

Ruine auf dem Drachenfels

 
Ein wirklich toller Ort!

 
Ruine auf dem Drachenfels

Ruine auf dem Drachenfels

 
Danach machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Schloss Drachenburg.

 
Schloss Drachenburg

 
Gerne hätte ich es besichtigt, allerdings fürchte ich, dass es für die anderen Drei zu langweilig geworden wäre 🙂

 
Schloss Drachenburg

 
Im Anschluss ging es wieder in’s Tal mit der Zahnradbahn. Wirklich toll!

 
Abfahrt mit der Zahnradbahn

 
Nach einem Besuch im Haribo-Store in der Bonner Innenstadt (diesmal mit dem Auto 😉 ) ging es schon wieder in die Jugendherberge.

Nach dem Essen waren die Jungs wieder ziemlich verrückt und schlugen über die Stränge. Daher endete der Abend wieder recht früh für uns, diesmal glücklicherweise wenigstens ohne Stress im Zimmer.

*****

Da beide Kinder immer wieder quengelten, sich untereinander stritten oder jemanden von uns provozierten, fuhren wir schon nach dem Frühstück am Sonntag wieder nach Hause. Wir verbrachten den Rest des Tages gemütlich und spielten mit Jan und Tom, um das Wochenende positiv zu Ende zu bringen.
Nachmittags bekamen wir Besuch von meiner Mutter und ihrem Freund, die bis abends blieben.

Irgendwie sind wir beide froh, dass das Wochenende vorbei ist. Auch wenn wir tolle Ausflüge unternommen haben – die schlechte Laune der Jungs hat leider dominiert.