Hallo ihr Lieben,

nachdem wir euch gestern bereits davon berichtet haben, dass die Jungs nicht mehr zur Tagesmutter gehen und wir Freitagnachmittag bei der Abschiedsfeier waren, möchten wir euch nun noch zeigen, was Samstag und Sonntag los war 🙂

 

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Der Samstag begann damit, dass wir Anjas Zimmer fertig einrichteten. Wir haben nämlich Mittwoch und Donnerstag etwas umgeräumt und dabei zwei Zimmer umgestaltet … Die bisherige Wichtelhöhle, die als Rückzugsort für die Kinder gedacht war, wurde wirklich selten genutzt. Daher haben wir beschlossen, dass mein Arbeitszimmer dort hineinkommt und dieser Raum gleichzeitig zu „meinem Reich“ wird, wo ich meinen Kram auch mal einen Tag liegen lassen darf, ohne dass Anja meckert. 😉
Da das Zimmer vorher eher ein Entspannungsraum war, ist es echt gemütlich dort.

 
Bonsai mit Meditationsfigur auf Regalbrett

 
Mein Schreibtisch ist direkt unter dem Dach in der Schräge.

 
Schreibtischecke in Alex' Arbeitszimmer

 
Anja hat mein bisheriges Arbeitszimmer bekommen, da sie gerne ab und zu näht und die (ehemalige) Wichtelhöhle zwischen beiden Kinderzimmern liegt. Das ist vom Geräuschpegel vielleicht nicht gerade perfekt. Sie hat sich das Zimmer ganz in ihrem Stil eingerichtet und wird hier ab sofort auch immer die Blogposts verfassen.

 
Ansicht von Anjas Zimmer mit Schreibtisch

Ansicht von Anjas Schreibtisch

 
In diesem Zimmer war es das erste Mal überhaupt erlaubt, „Mädchenfarben“ zu benutzen 😉

 
Aufkleber auf der Zimmertüre

Wandaufkleber mit Familienbildern

 
Accessoires dürfen natürlich im Mädchenzimmer auch nicht fehlen.

 
Kerze und Blumen auf der Fensterbank

 
Um alles unterzubekommen, haben wir zwei Küchenschränke aus unserer alten Küche aufgehängt. Hier werden jetzt Nähmaschine, Fotoausrüstung und Sachen vom Blog gelagert.

 
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Das heißt auch, dass die Kinderzimmer jetzt um viele Kissen und gemütliche Gegenstände aus der „Wichtelhöhle“ reicher geworden sind.

 
Kuschelecke in Toms Zimmer

Kuschelecke in Jans Zimmer

 
Ich werde übrigens in Anjas Zimmer „geduldet“, um die Fotos für den Blog zu machen 😉
Da Anja mal wieder die Nächte zwischen Samstag und Montag arbeiten musste (irgendwie machen das immer nur die Mamis, habe ich das Gefühl), verabschiedete sie sich am frühen Nachmittag in’s Bett. Für den Spätnachmittag war ich zum ersten Klassentreffen unseres Abitur-Jahrgangs eingeladen. Ich hatte mich wirklich sehr darauf gefreut und es kam für mich nicht in Frage, abzusagen, weil Anja arbeiten musste. So fuhr ich also immerhin für zweieinhalb Stunden mit den Jungs hin. Ich fand es super, so viele noch einmal wieder zu treffen nach mittlerweile immerhin acht Jahren! Alle kümmerten sich auch wirklich lieb um meinen Anhang und waren sehr interessiert. Ich bin nach wie vor einer von dreien, der überhaupt schon Kinder hat (zwei andere Frauen auch). Und das bei über 100 Absolventen!
Naja, irgendwann wurde Tom dann motzig und wir mussten nach Hause. Für nächstes Jahr ist wieder ein Treffen angedacht – hoffentlich kann ich dann länger bleiben.

 

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Der gestrige Tag war ganz schön lang und wir warteten irgendwie alle darauf, dass endlich der Nachmittag anbricht. Wie immer an solchen Tagen dauert das natürlich ewig, bzw. kommt einem so vor 😉 Am Nachmittag waren wir nämlich mit Jans Patentante und unserer Freundin verabredet, um in den Tierpark zu gehen.
So verbrachten wir den Morgen zunächst damit, Bücher zu lesen und im Wohnzimmer zu spielen.
Mittags gab es dann leckeren Nudel-Gemüseauflauf zu essen. Den hatte Anja glücklicherweise nach ihrem Nachtdienst noch flott ofenfertig gemacht und ich musste ihn nur reinstellen.

 
Nudelauflauf mit Gemüse

 
Am Nachmittag dann fuhren wir gemeinsam wieder einmal in den Tierpark, wo es einfach immer schön ist für die Kinder. Da man nur zwei Euro Parkgebühr zahlen muss, ist er immer einen Ausflug wert.
Wir haben ja schon mehrfach darüber geschrieben, daher zeige ich diesmal nur das aktuelle Highlight: Die Präriehunde.

 
Präriehunde im Tierpark

 
Als wir nach Hause kamen, war Anja schon wach und es gab kurz darauf Abendbrot. Tom war irgendwie schon die ganze Zeit sehr hibbelig und wollte kaum etwas essen, sondern lieber aufstehen. So kam es, dass er beim Toben von der Couch fiel und anschließend an der Lippe blutete und schrie wie am Spieß … Und das kurz, bevor er in’s Bett gehen sollte. Er hörte gar nicht mehr auf zu brüllen, sodass Anja ihn nicht baden konnte. Wir vermuteten zunächst, dass er sich schlimmer weh getan haben könnte, als zunächst angenommen, da er sich immer den Finger an die Zähne hielt. Nach einiger Zeit erinnerte ich mich dann aber daran, dass Tom ja kaum etwas gegessen hatte und Hunger haben könnte. So war es dann auch. Tja, hoffentlich lernt er daraus …

 

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Für uns geht es seit heute zur Eingewöhnung mit Jan – Tom ist ab Mittwoch dann in seiner Gruppe auch dabei. Drückt uns die Daumen, dass alles gut klappt und die Jungs alles verkraften.

Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart!
Alex (& Anja, die sich zum Zeitpunkt des Schreibens im Nachtdienst befindet)