Hallo liebe Leserinnen und Leser 🙂

Auf dem Blog war es leider diese Woche etwas still. Das hat damit zu tun, dass wir im Moment viel um die Ohren haben. Da wäre der anstehende Kindergartenstart, für den alles besorgt werden muss, die übliche Haushaltsarbeit und natürlich unser Freizeitstress 😉 Wobei letzterer ja wenigstens angenehm ist. Ich denke, dass sich das im August wieder legen wird, wenn die Kinder gut in den Kindergarten gehen. Wir werden euch sicher auf dem Laufenden halten. Ansonsten schaffen wir es eigentlich immer mal wieder zwischendurch, einen Status auf Facebook oder ein Bild auf Instagram zu posten! Folgen lohnt sich also.

 

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Das Wochenende begann für Anja mit einem gemeinsamen Frühstück mit ihrer Tante und ihren beiden Cousinen. Auch wenn ich nicht dabei war, es sieht lecker aus 😉

 
Rührei in der Pfanne

Gedeckter Frühstückstisch

 
Am Nachmittag kam dann Nachbarin Yvonne mit Tessa und Baby Lilly zum Spielen vorbei. Abends gab es selbst belegte Pizza für alle. Lecker!
Als die Kinder im Bett waren, gab es endlich mal wieder einen gemütlichen Spieleabend. Gespielt wurde Black Stories, ein Spiel, bei dem man die Todesursache einer Person durch Ja-/Nein-Fragen erraten muss. Das Spiel möchten wir euch auch bald mal vorstellen. Außerdem spielten wir Zettel am Kopf. Der Klassiker. 🙂

Irgendwann zeigte ich dann allen ein „Prank“-Video, also eine Art „Versteckte Kamera“, nur etwas hemmungsloser. In dem Video hatte sich eine Schauspielerin wie ein Dämon im Horrorfilm verkleidet, setzte sich dann weinend nachts auf die Straße und erschreckte die Passanten, die zu ihr kamen. Die Videos waren zwar teilweise an der Grenze, vielleicht manchmal auch etwas darüber hinaus, Anja und ich guckten uns aber noch bis in die Nacht dutzende Videos an. Nett auch das hier, sollten wir vielleicht mal zu Hause ausprobieren. Keine Angst, das ist harmlos 😉

 

 

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Leider war das Wetter am Samstag mehr als bescheiden und so beschlossen wir, einen Tag lang mal nichts besonderes zu unternehmen. Es gab erst spät Frühstück, das dafür umso ausgiebiger war.

Später rafften wir uns irgendwann mal dazu auf, Heu für unsere Meerschweinchen zu holen. Dazu fuhren wir extra in das Zoogeschäft und nicht in den Discounter, damit die Kinder zumindest mal ein bisschen rauskommen und Tiere gucken können. Ich muss sagen: Preis/Leistung im Zoogeschäft ist für die Kinder besser als im Freizeitpark 😉 Es muss nicht immer groß und teuer sein.

Im Anschluss holten wir noch eine Mahlzeit bei einem bekannten Fastfood-Restaurant. Zum Kindermenü gab es eine „Minion“-Figur als Spielzeug, von der Jan total begeistert war. Wir erzählten ihm, dass die Figur aus einem Film stammt. Da wir eh nichts besseres zu tun hatten, guckten wir uns dann „Ich – einfach unverbesserlich“ an, den bisher keiner von uns kannte. Er war ganz gut, ich muss sagen, im Gegensatz zu Anja mag ich animierte Filme von Disney/Pixar generell total gerne.

Jan ist im Moment mal wieder total verrückt nach Musik und dank unserer neuen Box kann ich jetzt von meinem Handy aus Musik ohne Kabel „streamen“. Das war wirklich ein Gegenstand, der uns hier gefehlt hat, ohne es zu wissen 😉

 
Jan sitzt auf dem Sessel und hört Musik

 
Ich bin wirklich überrascht und gleichzeitig stolz, dass mein Sohn auch gerne Johnny Cash hört … Und natürlich seine Rittermusik!

Außerdem hat er im Moment immer großen Spaß daran, mit seinen drei Hunden Gassi zu gehen …

 
Jan geht Gassi

 
Abends passten dann kurzfristig Anjas Eltern auf die Kinder auf und wir fuhren in’s Kino. Anja hatte im Radio von einem neuen Film gehört, der uns als Horror-/Psycho-Fans sehr interessierte: Unknown User. In dem Film geht es darum, dass sich ein Mädchen nach Cybermobbing (es wurde ein peinliches Video von ihr veröffentlicht) das Leben genommen hat. Das ist nun schon ein Jahr her. Am Jahrestag des Selbstmordes treffen sich ihre Freunde bei Skype in einer Videokonferenz wieder und quatschen über dies und das, als sie bemerken, dass ein ihnen unbekannter Benutzer ohne Webcam mit in der Konferenz ist. Plötzlich bekommen alle nacheinander Facebook-Nachrichten vom Profil ihrer toten Freundin und finden heraus, dass der „unbekannte Benutzer“ ebenfalls über ihr Profil an der Videokonferenz teilnimmt. Als dieser sich dann im Chat zu Wort meldet, sagt er, dass jeder sterben wird, der das Videotelefonat beendet … Ziemlich spannend und gruselig!
Das Besondere an dem Film ist, dass nichts, aber auch überhaupt nichts, mit einer Filmkamera gefilmt ist. Der ganze Film zeigt eigentlich nur die Aufnahme des MacBook-Desktops eines der Videokonferenzteilnehmer. Man kann also sehen, wie sie sich Musik anmacht, mit ihrem Freund chattet und die anderen in der Webcam sieht. Das finde ich eine tolle Idee und ich hätte nicht gedacht, dass man damit einen Film machen kann. Er geht jedoch auch nur knapp mehr als 80 Minuten.

 

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Der Sonntag war ganz spontan: Das Wetter war wieder etwas besser, aber Anja musste abends arbeiten. Daher entschieden wir, dass sie am Vormittag für die Arbeit vorschläft und wir am Nachmittag in den Freizeitpark Valkenier in den benachbarten Niederlanden fahren, von dem wir schon einige Male berichtet haben. Dort haben wir uns auch dieses Jahr eine Jahreskarte geholt, die mit 18 Euro pro Person kaum mehr kostet als die Tageskarte und die sich schon beim zweiten Besuch lohnt. Offenbar war dort heute eine besondere Aktion, bei der es um Superhelden ging. Es lief ein als Batman verkleideter Mann durch den Park und die Kinder konnten sich mit ihm fotografieren lassen. Das war für unseren schüchternen Jan natürlich überhaupt nichts und er versteckte sich vor Batman 🙂
Außerdem gab es eine Vorstellung, die ich so bisher nur einmal im Fernsehen gesehen habe. Es war ein so genanntes Flyboard (den Begriff musste ich gerade mal recherchieren), mit dem „Spiderman“ über den See des Freizeitparks schwebte. Das war wirklich sehr beeindruckend und sah so aus:

 
Spiderman fliegt mit Flyboard über das Wasser

 
Das Flyboard besteht aus einem Brett, auf dem man stehen kann und zwei darunter angebrachten Wasserdüsen. Es ist durch einen Schlauch an einen Jetski angeschlossen, der mit so hohem Druck Wasser durch die Düsen pumpt, dass es einen Menschen bis zu 9m in die Luft heben kann. „Spiderman“ konnte durch eine Fernbedienung in der Hand seine Höhe kontrollieren und konnte sogar Salti machen. Wirklich klasse! Wenn ich den niederländischen Sprecher richtig verstanden habe, gibt es das jetzt jeden Sonntag dort. Wäre super 😉

Ansonsten durften Jan und Tom diesmal alleine in der Vorderreihe der Safariautos sitzen …

 
Familie auf Safaritour

 
… Papawitz quetschte sich im Karussell hinter die Kinder in die Sitzbank …

 
Papa fährt auch Karussell

 
… während die natürlich Spaß hatten 🙂

 
Jan und Tom fahren Karussell

 
Außerdem gibt es seit diesem Jahr eine Art Jaguarbahn, auf die Jan heute zum ersten Mal gegangen ist.

 
Jan und Papa auf der Jaguarbahn

 
Ein ganz toller Nachmittag, an dem es genau dann zu regnen begann, als wir sowieso nach Hause fahren wollten. Vielen Dank dafür, Petrus! 😉

 

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Jetzt gehen wir gespannt in die letzte Juliwoche, die gleichzeitig auch letzte Woche bei der Tagesmutter ist. Auch wenn ich es schon mehrfach erwähnt habe, wir und die Kinder werden sie wohl vermissen. Dennoch glaube ich, dass es an der Zeit war, dass zumindest Jan in den Kindergarten kommt.

Wir wünschen euch einen tollen Tag und vielleicht liest man sich auf Facebook oder bei Instagram!

Alex