Wir sind zurück! Wir waren mit einer großen Gruppe, unter anderem mit Anjas Eltern, Bruder sowie Freundin in der Eifel in einem Ferienhaus. Im Landal GreenPark Eifeler Tor, dort stehen 96 recht neue Ferienhäuser sowie ein Restaurant, Brauhaus, Imbiss, Supermarkt, Sportgeschäft, Kinderecke, Spielplätze und Schwimmbad.

IMG_0683 

IMG_0681

IMG_0688

IMG_0690

IMG_0693 

IMG_0895

IMG_0896

Nach einstündiger Anreise kamen wir am Freitagnachmittag an und trafen Anjas Eltern. Wir bezogen Haus Nummer 77, ausgelegt auf acht Personen. Da alle Häuser im Hang gebaut waren (Eifel halt 🙂 ), befanden sich über und unter der Eingangsetage je zwei Schlafzimmer und ein Bad. Wir schliefen mit den Kindern in der oberen Etage. Leider hatte das Haus sehr dünne Wände und man hörte jedes Geräusch aus einem anderen Zimmer, beispielsweise wenn jemand nebenan nachts gähnte. Das war natürlich nichts für Tommi, gerade als sich die Freunde meiner Schwiegereltern (in anderen Häusern untergebracht) am ersten Abend bei uns im Haus trafen, um zu essen, trinken und quatschen. Nachdem Anja über eine Stunde versucht hatte, Tom schlafen zu legen, legte ich mich mit ihm in’s Bett. Um halb neun … Wir hatten uns diesen Abend anders vorgestellt, aber so ist es halt 😉

Samstag ging ich mit Jan in das (kostenlose) Schwimmbad, wo es auch ein kleines Kinderbecken mit Rutsche gab. Das große Becken hatte eine Whirlpool-Ecke, in der es „Pupswasser“ gab 🙂 Da die Uhr in der Halle stehen geblieben war, vergaßen wir die Zeit … Währenddessen spielten Anja, ihr Bruder und seine Freundin mit Tom auf dem geländeeigenen Spielplatz.
Den Nachmittag verbrachten wir alle zusammen in einem nahe gelegenen Wildpark, wo es vor allem für Jan einiges zu sehen und viele Tiere zu füttern gab. Der Besuch war für mich irgendwie besonders, weil ich selbst als Kind einige Male dort gewesen bin. Leider musste das von mir tagelang angekündigte Highlight, die großen Karpfen im Teich, ausfallen, da diese sich natürlich im Winter nicht an der Oberfläche blicken lassen 🙁 Merke: Lieber weniger als mehr versprechen und Enttäuschungen vermeiden!

IMG_0882

IMG_0852

IMG_0809

IMG_0794

IMG_0783

IMG_0780

IMG_0764

IMG_0763

IMG_0746

IMG_0725

IMG_0732

IMG_0734

Auf dem Rückweg gab es eine Schrecksekunde: Ca. 150-200m vor unserem Auto überquerte eine Herde ausgewachsener Rehe (ca. 8-10 Stück) in einem sehr schnellen Tempo die Straße. Man hört immer von Wildunfällen, aber wenn man selbst so viele Rehe auf einmal sieht, wird einem ganz schnell anders …
Am Abend aßen wir dann Pizza beim Park-Italiener, die leider viel zu klein und viel zu teuer war … Somit mussten wir anschließend noch eine Kleinigkeit im Imbiss holen.

Am Sonntag, für uns gleichzeitig Abreisetag, ging ich mit Jan und diesmal auch mit Tom, da mein Schwager mich begleitete, in’s Schwimmbad. Da Anja und ich nicht gerade Wasserratten sind (Anja noch weniger als ich), war es tatsächlich Toms allererster Schwimmbadbesuch. Nachdem er anfangs offensichtlich sehr viel Spaß hatte und toben wollte, schien er nun die Zeit einfach ruhig zu genießen und schaltete richtig ab. Das kenne ich fast gar nicht von ihm und ich genoss ebenfalls die Zeit. Merke: Anja mitschleppen und öfter mit beiden Kindern schwimmen gehen!
Mittags gingen wir zunächst den Schwiegereltern entgegen, die am Rursee spazieren waren. Da das Wetter sehr gut war, waren leider auch die Cafés voll mit Leuten und wir konnten uns nicht hinsetzen mit unserer großen Gruppe.

IMG_0915

IMG_0913

IMG_0911

Tja, dann gehen wir halt nochmal zum Spielplatz.

IMG_0921

IMG_0954

Dort hatte ich auch selbst noch einmal richtig viel Spaß, im Gegensatz zu den vergangenen Malen. Vielleicht geht es euch ähnlich, in der kalten Jahreszeit drückt man sich gerne um Spaziergänge und Spielplatzbesuche. Eh man die Kinder angezogen und im Kinderwagen bzw. Auto verstaut hat … Ich freue mich seit diesem Wochenende wieder sehr auf den Frühling und den Sommer, wenn man auch etwas unternehmen kann, auch ohne vorher alle verpacken zu müssen!

Am Sonntagabend bekamen wir dann noch schlechte Nachrichten aus dem Krankenhaus, in dem Anjas Oma nach einer schweren OP liegt. Woraufhin Anja am späten Abend, mit ihrem Vater und Bruder, noch ins Krankenhaus fuhr und bis in die Nacht hinein bei ihrer Oma auf der Intensivstation blieb. Aus dem Grund wird Anja in den kommenden Tagen vom Blogtreiben etwas zurücktreten.

Aber keine Sorge, ich werde sie solange vertreten und euch weiterhin neuen Lesestoff aus dem Alltag von Familie Witz bieten.