Hallo liebe Leser,

am Samstagmorgen ging es für uns los zur Babywelt Rhein – Ruhr in Essen. Die Babywelt ist eine Publikumsmesse rund um das Thema Baby und Familie. Die Familienmesse fand vom 24. – 26. April bereits zum 3. Mal in Essen statt. 2013 besuchten wir die Messe bereits schon einmal, damals war ich gerade schwanger mit Tom. Mit dem Auto waren wir nach etwas über einer Stunde an der Messehalle. Dank guter Parkeinweisung fanden wir schnell einen Parkplatz etwas abseits der Halle.

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Da wir akkreditiert waren, konnten wir an den Kassenhäuschen vorbei und direkt zur Information gehen. Dort wurden uns dann unsere Presseausweise ausgehändigt, mit denen wir die Messe besuchen konnten.

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In der großen Halle konnten wir nun etliche Auststeller, Marken und Produkte bestaunen, ausprobieren und erklärt bekommen.

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Wie auch schon im Jahr 2013 traf man viele bekannte und große Marken bzw. Firmen an, wie beispielsweise Babyone, Babymarkt, Avent, Mam, Nuk, Rossmann, dm, Toys’r’us, Stokke, Elefanten, Peg Perego und vieles vieles mehr. Auch kleinere und neue Marken stellten sich vor.

Die Messe bot vor allem werdenden und frischgebackenen Eltern viele Möglichkeiten. Sie konnten sich informieren und inspirieren lassen, was sie als kleine Familie und für ihr Baby brauchen. Die Bandbreite reichte dabei von Möbeln, über Kleidung, Kinderwagen, Kindersitzen, Pflegeprodukten, Tragetüchern – und systemen, Versicherungen, Schnullern, Flaschen und Esslernsets bis hin zu Flaschen, Schnullern und Esslernsets und natürlich noch vielem mehr. Außerdem konnten die meisten Produkte zu günstigeren Messepreisen direkt gekauft oder bestellt werden.

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Für Interessierte gab es auch informative Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Themen, sowie Bespaßung für die Kleinsten, wie:

  • Elterngeld, Kindergeld, Mutterschaftsgeld
  • Einführung in die Beikost
  • Sport nach der Geburt
  • Kinderkonzerte und Zaubershows

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Die Babywelt, wäre keine echte Familienmesse, wenn von den Veranstaltern nicht auch an ein sogenanntes „rundum sorglos Paket“ gedacht worden wäre. An allen Ecken und Enden waren kleine Spielmöglichkeiten aufgebaut, es gab ein großes Still- und Wickelzelt, wie schon erwähnt, Bühnenprogramm für Kinder, mehrere Möglichkeiten zu verschnaufen, etwas zu Essen und zu Trinken und auch Gläschen konnten erworben werden. Es wurde einiges geboten und vorbereitet, um den Messebesuch auch mit Kindern angenehm und möglich zu machen. Dieses Angebot wussten wir vor zwei Jahren sehr zu schätzen, als wir die Messe mit einem 18 Monate alten Jan zum ersten Mal besuchten. Am Samstag genossen wir dennoch lieber den Besuch ohne Kinder, um uns gänzlich ungestört umschauen zu können.

Wir freuten uns sehr auf den Messebesuch, jedoch stellte sich schnell heraus, dass unsere Kinder den meisten Angeboten bereits entwachsen sind, bzw. wir schon alles angeschafft haben, was wir so brauchen. Kinderwagen, Kindersitze, Stillkissen, Tragetuch und Co. sind für uns einfach nicht mehr interessant.

Allerdings haben wir doch ein paar Produkte ausgemacht, die wir wirklich toll fanden und uns gerne mehr darüber haben erzählen lassen.

Ganz vorne mit dabei die Produktneuheit: Snu:mee von Baby Stars – rock 2 sleep.

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Snu:mee ist das erste Babyphone, dass mittels Smartphone (iOS, Android) bedient werden kann und eine Spieluhr, sowie einen MP3- Player enthält. Das weitere Highlight ist, dass das Baby oder Kleinkind von richtig tollen Rock- und Pophits, die mit sanften Xylophon- und Glockenspielklängen zu Spieluhrklängen umgewandelt wurden, in den Schlaf gewiegt werden. Die Musik lief die ganze Zeit am Stand von Baby Stars und wirkte wirklich wunderbar harmonisch und beruhigend.

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Um dem Kind ein noch wohligeres Gefühl zu geben und das Gesamtpaket abzurunden, kann man zusätzlich noch unterschiedliche Kuschelhüllen erwerben, in die das snu:mee eingehüllt werden kann.

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snu:mee funktioniert per WLAN, dabei kann man entweder ein bestehendes Netz mitbenutzen und somit eine sehr hohe Reichweite erreichen, oder vom Babyphone direkt ein neues Netzwerk erstellen lassen, in das man sich dann „einklinkt“. In der aktuellen Variante ist es aus Datenschutzgründen noch nicht möglich, das Babyphone auch per Internet zu überwachen, allerdings wird dieses Feature bald mit einem Update nachgeliefert. Laut Hersteller ist es durch Nutzung von WLAN im Gegensatz zu anderen Babyphones (diese nutzen üblicherweise DECT) leider nicht möglich, gleichzeitig Musik abzuspielen und das Kind zu hören. Schaltet man in den Babyphone-Modus, geht die Musik also automatisch aus. Das hat wohl technische Gründe und kann auch nicht nachträglich hinzugefügt werden. Das finde ich schade, denn so braucht man trotzdem wieder zwei Geräte.
Nettes Feature nebenbei: Man muss nicht unbedingt die Musik immer auf das Gerät kopieren, es ist auch möglich, Audiodateien vom Handy aus zu streamen. Alles in allem ein klasse Teil und sehr vielversprechend.

Ganz toll fanden wir auch den BabySwimmer. Ein mit Luft gefüllter Schwimmreifen, der um den Hals des Kindes liegt und so das freie Schwimmen ermöglicht. Der Halsschwimmreifen ist für Kinder von 0-3 Jahren geeignet, für Frühchen und besonders zierliche Kinder gibt es extra noch eine kleinere Größe. Man kann ihn überall benutzen, ob im Schwimmbad, See oder Badewanne ist dabei ganz egal. Das Kind ist ganz im Wasser und kann sich mit Armen und Beinen frei bewegen ohne, dass der Kopf unter Wasser gerät. Die Nähte sind nach innen gekehrt, sodass es keine rauen und scharfen Kanten gibt. Der Ring lässt sich leicht an- und ablegen. Da Tom sehr gerne schwimmt, liebäugeln wir noch ein bisschen mit diesem Reifen.

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Weiter führte uns unsere Tour durch die Messehalle vorbei an den SOS-Armbändern von Help-ID 4Kids. Das sind Armbänder für Kinder, auf denen Name und Handynummern der Eltern stehen, falls die Kinder mal im Getümmel verloren gehen, besteht so für Finder die Möglichkeit, die Eltern zu informieren.  Die Daten stehen wahlweise auf einer Silikonplatte (flexibel, bequem, hautfreundlich, langlebige Gravur) oder einer Edelstahlplatte (langlebig). Mich persönlich spricht da eher die Silikonplatte an, da das Material viel weicher und biegsamer ist und sich so besser anpassen kann. Ich finde die Idee klasse, bin mir jedoch nicht sicher, ob Jan und Tom solch ein Armband akzeptieren würden oder das teure Band direkt kaputtreißen.

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Alex war ganz begeistert von der first biker – Kinderwarnweste mit Lernfunktion. Hierbei handelt es sich um eine multifunktionale Warnweste, in den Farben pink oder grün für Kinder von 1-6 Jahren. Die Weste wurde von Eltern für Eltern erfunden und das besondere ist der Spezial-Griff auf der Rückseite im Nackenbereich des Kindes. Hier können Eltern oder Aufsichtspersonen das Kind bei den verschiedensten Aktivitäten, wie beispielsweise beim Fahrradfahren, Laufradfahren, Rollschuhfahren oder Laufenlernen,  unterstützen und sicheren Halt geben.

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Ein kleiner, unauffälliger Stand war der von Mick und Muck. Mick und Muck sind zwei Hundewelpen, über die in einem Pappbilderbuch eine Geschichte erzählt wird. Passend dazu gibt es ein Spielhäuschen und Mick und Muck als Stofffiguren. Das ermöglicht es den Kindern, ganz in die Welt von Mick und Muck einzutauchen und ihre Geschichte richtig nachzuspielen. Leider fiel einem der Stand wirklich nicht besonders auf und so guckten wir nur mal kurz. Als ich mir allerdings nochmal das Foto ansah, erkannte ich erst die Idee hinter dem Produkt und finde das wirklich ganz niedlich. Jetzt ärgere ich mich, dass wir nicht genauer hingeschaut haben, denn Jan ist ja ein riesen Bücher- und Tierfan.

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Auch auf der Suche nach neuen Trinkbechern für Tom wurden wir fündig. Bei NUK fiel uns direkt der Magic Cup auf. Ein Becher, der das Trinken am richtigen Glas trainiert, ohne dass sich das Kind von oben bis unten nass macht. Leider war der Becher schon ganz schnell ausverkauft. Deshalb werden wir ihn auf alle Fälle bestellen.

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Ganz leer ausgehen musste Tom aber nicht. Denn auch bei Mam fand ich einen tollen Becher mit hartem Aufsatz für unterwegs. Hier gab es sogar zum Kauf eine kleine Zahnbürste dazu, die wir sicher bald austesten werden.

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Wie zu Anfang schon erwähnt, ist die Messe eher für schwangere oder Eltern mit kleinen Babys geeignet. Für diese Zielgruppe gibt es wirklich einiges zu sehen und zu entdecken. Für uns waren nur noch wenige Aussteller interessant, gerade einmal die, die ich etwas näher beschrieben hatte. Dementsprechend verließen wir die Messehalle schon früher als erwartet. Nächstes Jahr werden wir sie deshalb wohl nicht mehr besuchen. Zudem finde ich, dass es irgendwie kaum kostenlose Messegeschenke gab, ich habe ein paar Zeitschriften und einen Sonnenschutz fürs Auto ergattern können, aber eigentlich finde ich gehören mehr kostenlose Kleinigkeiten und Pröbchen auf eine Messe, für die ja auch Eintritt bezahlt werden muss.

Zu guter Letzt: Das hässlichste Kinderwagendesign, das wir jemals gesehen haben. 😀 Schlangenlederoptik oder sowas. 😀

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