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Wie sehr ich doch das Frühjahr fürchte. Während andere sich über den Geruch von frisch geschnittenem Rasen oder den Anblick der ersten bunten Blüten freuen, habe ich immer ein Taschentuch in der Hand. Schon seit meiner Kindheit habe ich leider Probleme mit Allergien gegen alle möglichen Pflanzen und Tiere. Das ist auch der Grund, warum ich eine Schlange als Haustier halte – dagegen kann man einfach nicht allergisch sein. Anfang diesen Jahres wurde sogar allergisches Asthma bei mir diagnostiziert. Auch Anja hat immer wieder Probleme, die besser geworden sind, seit wir Allergikerbettwäsche haben.

Daher haben wir uns sehr gefreut, dass wir ein Produkt testen dürfen, das wohl für keinen besser geeignet ist 🙂 – den Dahle nanoClean, einen Luftreiniger. Er filtert auch kleinste Partikel aus der Luft, also nicht nur Pollen, sondern auch Feinstaub, der so klein ist, dass er sogar über die Lunge in die Blutbahn gelangen kann. Laut Beschreibung filtert er 99,4% dieser Partikel aus der Luft!

 
nanoclean-vorderansicht

 
Der nanoClean ist sehr kompakt, gerade einmal 20 cm hoch und macht einen guten ersten Eindruck. Auf der Oberseite befinden sich zur Steuerung zwei Knöpfe, ein Ein-/Ausschalter und einer, um die Stärke einzustellen. Daneben sind vier LEDs, die den Status anzeigen.

 
nanoclean-oberansicht

 
Über einen weiteren Knopf lässt sich das Gerät öffnen und der Filter leicht auswechseln.

 
nanoclean-oeffnung-luftfilter

 
Es wird empfohlen, den Filter nach 650 – 800 Betriebsstunden zu wechseln, je nachdem, wie verschmutzt die Luft ist.

 
nanoclean-einzelteile

nanoclean-luftfilter

 
Der Luftreiniger reinigt auf der ersten Stufe 7m³/h, auf der Zweiten 15m³/h und auf der Dritten 30m³/h. Er ist also gut für Büro- und Wohnräume geeignet, die nicht allzu groß sind. Um das an einem Beispiel zu veranschaulichen: Wenn man von einer Deckenhöhe von 2,5m ausgeht, darf der Raum 3x4m groß sein, damit auf höchster Stufe die gesamte Luft innerhalb einer Stunde einmal gefiltert wird.
Wichtig für uns Eltern: Der nanoClean wurde vom TÜV auf Sicherheit getestet und zertifiziert. Laut Anleitung wird empfohlen, das Gerät ab 8 Jahren zu benutzen, wenn man es geschickt im Zimmer platziert, sollte es aber auch kein Problem für kleinere Kinder sein.

Die erste Inbetriebnahme war einfach. Der Filter ist bereits eingesetzt und es kann sofort losgehen: Nach dem Einschalten kann man zwischen den drei Stufen wählen. Stufe 1 ist sehr leise und kaum zu hören, selbst in einer leisen Umgebung. Die zweite Stufe ist auch gut erträglich, lediglich die dritte Stufe ist deutlich hörbar. An den warmen Tagen gibt es übrigens den netten Nebeneffekt, dass der Luftreiniger gleichzeitig noch eine Art Ventilator ist 🙂 Praktisch finde ich den eingebauten Timer, den man aktiviert, indem man die Ein-/Aus-Taste für ein paar Sekunden gedrückt hält. Dann schaltet sich das Gerät automatisch nach acht Stunden Betrieb ab. Angezeigt wird einem der Modus durch die blinkende Power-LED auf der Oberseite.

Wie macht sich der nanoClean im Alltag? Wir haben den Luftreiniger nun zwei Wochen intensiv getestet. Da unser Wohnzimmer in die Küche übergeht, ist dieser Raum leider zu groß gewesen. Daher haben wir ihn hauptsächlich im Schlafzimmer getestet. Ich hatte ihn direkt neben meinem Kopf auf dem Nachttisch stehen und der Betrieb auf Stufe 1 hat mich überhaupt nicht gestört. Anja fand lediglich die helle, blinkende LED im dunklen Zimmer unangenehm, aber die lässt sich ja einfach mit einem Gegenstand verdecken.
Nun zu einem wichtigen Punkt: Wirksamkeit. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir nicht beurteilen können, wie gut der nanoClean arbeitet, da wir beide mittlerweile durch die Medikamente im Prinzip keine Symptome mehr haben. Ich wollte jetzt auch kein Experiment starten und sie absetzen 🙂

Wie viel kostet der Reiniger? Der nanoClean kostet laut UVP 199 Euro, ist jedoch aktuell im Luftreiniger-Shop für 149 Euro zu haben. Ein Ersatzfilter kostet dort 29,99 Euro.

Fazit: Ich halte es für sinnvoll, einen Luftfilter zu benutzen. Gerade, wenn man in der Stadt wohnt, wo viele Abgase entstehen, neben einem Laserdrucker im Büro sitzt oder starker Allergiker ist – der nanoClean ist vielseitig einsetzbar. Auch wenn er nicht für große Räume geeignet ist, er verrichtet seinen Job sehr leise. Mich persönlich hätte jedoch wahrscheinlich der Preis vom Kauf abgehalten.